Hinweis: Die Datenerhebung zum folgenden Fragebogen ist mittlerweile abgeschlossen. Der Fragebogen verbleibt aus Gründen der Dokumentation im Netz.

Erhebungsbogen Göttinger Psychologiestudierender

Mit diesem Fragebogen wollen wir (eine Gruppe von Göttinger Psychologiestudierenden) einen Überblick über den Kenntnisstand der InternetbenutzerInnen gewinnen: Wieviel wissen sie über unser Fach und welche Meinung vertreten sie?

Ihre Teilnahme ist sehr erwünscht! Der Fragebogen umfaßt nur elf Fragen. Bitte beantworten Sie unsere Fragen der Reihe nach. Die Wissensfragen sollten Sie möglichst spontan nach Ihrem derzeitigen Wissensstand und die Einstellungsfragen möglichst ehrlich beantworten.

Der Fragebogen gibt Rückmeldung auf Ihre Antworten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß.
Ihre Antworten werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Fragebogen

1.) Stellen Sie sich vor, sich auf einer Party angeregt mit einem Fremden/einer Fremden zu unterhalten. Es stellt sich nun im Laufe des Gesprächs heraus, daß IhrE GesprächspartnerIn PsychologIn ist. Was, meinen Sie, sind Ihre ersten Gedanken und Gefühle?

Bitte zutreffendes ankreuzen (mehrere Antworten möglich).

Oh, muß ich jetzt aufpassen, was ich sage?
Analysiert der/die mich jetzt?
Ich zeige Interesse an dem Bereich und gehe weiter darauf ein.
Macht keinen Eindruck auf mich.
Sonstiges:

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2.) Womit, meinen Sie, beschäftigt sich die Psychologie ganz allgemein als Wissenschaft?

Bitte kurze Antwort!

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3.) Was, glauben Sie, sind die hauptsächlichen angewandten Aufgabengebiete der Psychologie?

(Stichworte genügen)

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4.) Wen würden Sie von den folgenden Personen als erstes kontaktieren, wenn Sie persönliche Probleme haben, die Sie anscheinend besser und schneller oder überhaupt nur mit fachmännischer Hilfe glauben bewältigen zu können?

Bitte kreuzen Sie entsprechend an (bitte nur eine Antwort ankreuzen).

Pfarrer
Arzt
Psychologe
Heilpraktiker
Psychiater

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5.) Welche Stichworte fallen Ihnen spontan zu dem Begriff "Psychologisches Experiment" ein?

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6.) Was, glauben Sie, ist der Unterschied zwischen Diplom-Psychologen, Psychiatern und Psychotherapeuten?

Kreuzen Sie bitte die Ihrer Meinung nach richtigen Antworten an.

Merkmal Diplom-PsychologIn PsychotherapeutIn PsychiaterIn
Muß ein abgeschlossenes Psychologiestudium haben.
Behandelt psychisch kranke Menschen und verschreibt unter anderem Psychopharmaka.
Darf Therapien auf Krankenkassenschein verschreiben.
Muß ein abgeschlossenes Studium haben und kann sich im klinisch-therapeutischen Bereich spezialisiert haben.
Ist einE MedizinerIn mit Zusatzausbildung.

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7.) Glauben Sie, daß PsychologInnen im Durchschnitt einfühlsamere Menschen sind als die durchschnittliche Bevölkerung?

Ja Nein

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8.) Meinen Sie, daß die meisten PsychologInnen selbst einen "Tick" haben?

Ja Nein

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9.) Was, meinen Sie, zeichnet eineN PsychologIn charakterlich aus?

Bitte nur Eigenschaftsworte!

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10.) Informieren Sie sich über psychologische Themen in:

(mehrere Antworten möglich!)

allgemeinen Zeitschriften (wie z.B. Brigitte, Freundin...)
psychologischen Fachzeitschriften
psychologischen Sachbüchern
Vorträgen
Seminaren
Sonstiges:

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11.) Wie akzeptiert ist es Ihrer Meinung nach in der Bevölkerung, sich psychologische Hilfe/psychologischen Rat zu suchen?

Es wird von der Bevölkerung...
völlig akzeptiert
akzeptiert
gar nicht akzeptiert

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Zum Schluss wollen wir noch einige Daten zu Ihrer Person...

Welches Geschlecht haben Sie?

Wie alt sind Sie?

Welche der folgenden Aussagen trifft auf Sie zu?


Ich studiere Psychologie im Hauptfach
Ich studiere Psychologie im Nebenfach
Ich habe Psychologie im Hauptfach studiert
Ich habe Psychologie im Nebenfach studiert
Nichts von alledem
Möchte ich lieber nicht sagen

Kennen Sie PsychologInnen oder PsychologiestudentInnen?

Haben Sie beruflich mit diesen zu tun?

Ihr Beruf:

Ihre Schulbildung:


So, hier endet die Fragerei erst einmal. Vielen Dank, daß Sie teilgenommen haben. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden bald auf unserer Ergebnisseite veröffentlicht.

Haben Sie noch Anmerkungen oder Fragen an uns? Schreiben Sie an webmaster@romppel.de

Sie können oder

































Rückmeldung zur ersten Frage:

Bis zum jetzigen Zeitpunkt (15. Mai 1997) haben insgesamt 200 Personen diesen Fragebogen ausgefüllt. Davon waren 133 männlich (66.5 %) und 67 weiblich (33.5 %). 148 davon (74.0 %) kennen PsychologInnen oder PsychologiestudentInnen, 39 (19.5 %) nicht (keine Angabe 6.5 %). Die meisten waren zwischen 21 und 30 bzw. 31 und 40 Jahren alt (52.5 bzw. 26.0 %). Beruflich waren 41.0 % Studierende, 31.5 % Angestellte und 19.5 % andere Kategorien (keine Angaben: 8 %). 13.5 % haben Realschulabschluß, 46.0 % haben Abitur, 30.5 % haben einen Hochschulabschluß (keine Angaben: 5.5 %).

Auf die erste Frage haben geantwortet:

Ich zeige Interesse an dem Bereich und gehe weiter darauf ein. 67.0 %
Macht keinen Eindruck auf mich. 17.0 %
Analysiert der/die mich jetzt? 15.5 %
Oh, muß ich jetzt aufpassen, was ich sage? 6.0 %

Weiter mit der zweiten Frage

































Rückmeldung zur zweiten Frage:

"Der Gegenstand der Psychologie sind Verhalten, Erleben und Bewußtsein des Menschen, deren Entwicklung über die Lebensspanne und deren innere und äußere Bedingungen und Ursachen."
(Zimbardo, 1992, S. 1)

Weiter mit der dritten Frage

































Rückmeldung zur dritten Frage:

Weiter mit der vierten Frage

































Rückmeldung zur vierten Frage:

Bisher (Stand Mai 1997) haben von den Befragten (n=200) gewählt:
Psychologe 49.5 %
Arzt 22.5 %
Psychiater 7.0 %
Pfarrer 6.0 %
Heilpraktiker 5.5 %

Weiter mit der fünften Frage

































Rückmeldung zur fünften Frage:

Die Vorgehensweise der experimentellen Psychologie hat sich mit ihren Hauptströmungen jeweils verändert. Unter dem Behaviorismus sind wohl die Experimente von Pawlow, der Hunde konditionierte, und die Versuche von Skinner an Ratten am bekanntesten. Psychologische Untersuchungen anhand von Tierexperimenten waren üblich in der Phase des Behaviorismus. Dieser ist vom Kognitivismus abgelöst worden, der seinen Forschungsschwerpunkt auf Untersuchungen mit Menschen legt.

Die Untersuchungsmethoden können je nach Fragestellung und Forschungsgebiet sehr unterschiedlich sein. So können die Untersuchungsmethoden von Fragebögen bis hin zur Messung von physischen Merkmalen (zum Beispiel Aufzeichnung der Herzfrequenz) variieren. Untersuchungen können sowohl im Labor als auch in natürlicher Umgebung stattfinden.

Weiter mit der sechsten Frage

































Rückmeldung zur sechsten Frage:

Die richtigen Antworten sind jeweils durch ein X gekennzeichnet, die falschen durch ein -. In Klammern dahinter der Prozentsatz der bisher Befragten (Stand Mai 1997, n=200), die dieses Feld gewählt haben.

Merkmal Diplom-PsychologIn PsychotherapeutIn PsychiaterIn
Muß ein abgeschlossenes Psychologiestudium haben. X (91.9 %) - (24.0 %) - (37.5 %)
Behandelt psychisch kranke Menschen und verschreibt unter anderem Psychopharmaka. - (14.0 %) - (20.5 %) X (82.0 %)
Darf Therapien auf Krankenkassenschein verschreiben. - (25.5 %) - (39.5 %) X (75.5 %)
Muß ein abgeschlossenes Studium haben und kann sich im klinisch-therapeutischen Bereich spezialisiert haben. X (57.5 %) - (45.0 %) X (57.5 %)
Ist einE MedizinerIn mit Zusatzausbildung. - ( 7.0 %) - (28.0 %) X (65.5 %)

Erklärung zum Begriff Psychotherapeut: Die Bezeichnung Psychotherapeut ist kein geschützter Titel und kann von jedem/r verwendet werden, unabhängig davon, ob eine qualifizierte Ausbildung vorliegt oder nicht. Nur die Ausübung jedweder heilkundlicher Tätigkeit ist auf Ärzte und Heilpraktiker beschränkt (wir verweisen auf die Kontroverse bezüglich des PsychotherapeutInnengesetzes).

Weiter mit der siebten Frage

































Rückmeldung zur siebten Frage:

Bisher (bis Mai 1997, n=200) waren 61.5 % der Befragten der Meinung, PsychologInnen seien nicht einfühlsamer als die durchschnittliche Bevölkerung, 34.0 % waren anderer Meinung, 4.5 % der Befragten äußerten sich zu dieser Frage nicht.

Weiter mit der achten Frage

































Rückmeldung zur achten Frage:

Nach einer Untersuchung von Hofstätter (1965) meinen 26% der befragten NichtpsychologInnen und 34% der befragten PsychologInnen, daß Psychologiestudierende "verschrobener" sind als andere Studierende. 34% der befragten NichtpsychologInnen und 32% der befragten PsychologInnen waren der Meinung, daß die meisten Psychologen später selbst einen "Tick" bekommen.

Ein aktuelles Meinungsbild versuchen wir mit dieser Umfrage zu erfassen, bisher (Stand Mai 1997, n=200) waren 43.5 % der Meinung, daß die meisten Psychologen selbst einen "Tick" haben, 51.5 % waren nicht dieser Meinung, die restlichen 5 % äußerten sich nicht dazu.

Weiter mit der neunten Frage

































Rückmeldung zur neunten Frage:

Nach Hofstätter (1965) werden Psychologen folgendermaßen gesehen:

Weiter mit der zehnten Frage

































Rückmeldung zur zehnten Frage:

Von den bisher Befragten (Stand Mai 1997, n=200) informierten sich in:

(mehrere Antworten waren möglich)

psychologischen Sachbüchern 49.0 %
allgemeinen Zeitschriften (wie z.B. Brigitte, Freundin...) 30.5 %
psychologischen Fachzeitschriften 28.5 %
Vorträgen 28.5 %
Seminaren 28.0 %

Weiter mit der elften Frage

































Rückmeldung zur elften Frage:

Lediglich 3 % der bisher Befragten waren der Meinung, es würde völlig akzeptiert, sich psychologische Hilfe/psychologischen Rat zu suchen. 35 % meinten, es sei gar nicht akzeptiert, es sei akzeptiert, sagten 58 %.

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